PianotastaturIndex  
HOMERECORDING-STUDIO
 

HOME

Synthesizer1
Synthesizer2
diegeschichte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

von damals bis Heute

Als ich ungefähr zwölf Jahre alt war 1976, bekam ich von meinen Eltern mein erstes Musikinstrument, eine  klassische Konzertgitarre.

acusticguitar


Bald darauf gründete ich mit Kollegen eine Band, die aus drei Gitarristen und einem Schlagzeuger  bestand,  das  Schlagzeug wurde aus OMO Waschpulver-trommeln zusammen gebastelt.  Dieses  „ Schlagzeug „  musste sehr häufig gewartet werden,  da die Trommelböden nicht lange standhielten.
Wir versuchten Musik zu machen, was uns leider nicht unbedingt gelang, da keiner von uns Noten weder noch Akkorde konnte. Das Einzige was wir hin bekamen war ein zwei Rock’n‘ Roll Bassläufe.
Wichtig  für uns war, dass wir eine Band hatten und nicht die Musik.  Zu dieser Zeit hörten wir  Musik  von den  Rolling Stones, Saylor, Status Quo,  AC/DC, Sweet, Bay City Rollers, Elvis usw.
Nach kurzer Zeit trennten sich unsere Musikalischen Wege und meine Gitarre zierte einige Zeit mein Zimmer als Staubfänger.


1978 konnte ich in meinen Schulferien zwei Wochen in einem Betrieb etwas Geld für eine YAMATO Elektrogitarre Typ Stratocaster und einen gebrauchten Gitarrenamp verdienen.

yamato

Ich besuchte in nächster Zeit zwei Gitarrenkurse a je 8 Lektionen, in dem ich einige Akkorde, Akkordfolgen und Melodien erlernen durfte. Gerne hätte ich weitere Kurse besucht, was leider an meinen Finanzen scheiterte.


Im selben Jahr gründeten wir eine neue Band, die Mitglieder waren da schon im Besitz von ernst zunehmenden Instrumente. Unsere Besatzung bestand aus einem Bassisten, einem Schlagzeuger (diesmal mit echtem Schlagzeug) und zwei Gitarristen, kein Sänger! Wir spielten zwei, drei Stücke in mässiger Qualität, unser High lite war Smoke on the water von Deep Purple. Ein Keyboarder kam dann noch dazu, der mit einem Synthesizer daherkam dem Ersten ROLAND Synthi ,  den SH-1000. Leider war dieser nur  Monophon, einstimmig spielbar aber brachte für uns noch nie da gewesene Sounds und Abwechslung in die Musik. Nach ca. einem Jahr trennten wir uns, da alle Bandmitglieder eine Ausbildung machten. Mein Herumgeklirpe fand dann zu Hause mit Kopfhörer statt.


1979
passierte Es! Elektronische Musik, von Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, DAF weckten mein Interesse zu Synthesizern, die allerdings astronomisch weit weg von meinem Budget waren. Träumen erlaubt!


1979
bekam mein Bruder eine Gem Rodeo 37 Orgel geschenkt. Diese hatte 4 Sounds, dazu Wah Wah und Vibrato. Mit dieser Orgel spielten wir bald einige Bassläufe von OMD, DAF, J.M. Jarre nach. Der Brasssound klang bis in den tiefen Bassbereich recht fett.

 

gem2gem1gem3    


1983: mein Bruder als Keyboarder, ein sehr guter Kollege als Schlagzeuger, der es wirklich drauf hatte und bis heute noch aktiv in einer Band spielt und ich als Gitarrist-Keyboarder mit einem eher kleinen YAMAHA Keyboard. Wir spielten der Freude und Übungshalber  zusammen. Da ich einige Lieder als Grifffolgen aus der Gitarre her kannte, kaufte ich mir ein Buch „ Griffbilder für Pianisten“ und konnte so die mir bekannten Gitarrenakkorde auf die Keyboardtasten-Tasten umsetzen.

griffbilder


1985 kaufte ich meinen Ersten Synthesizer, einen neuen CASIO CZ-5000, zusätzlich noch ein gebrauchtes YAMAHA  Soundmodul  FB-01 der auf 4 Operatoren FM Basis arbeitete.

1988-1990 trat ich einer Tanzmusik-Band bei, diese hatte ein Repertoire von 90 Liedern vorwiegend italienische, spanische aber auch einige Hitparadensongs. Da wir nach meinem Eintritt in die Band gerade zwei Monate bis zum nächsten Auftritt  hatten, musste  ich alle Register ziehen um da mit zuhalten. In diesen zwei Jahren hatten wir ca. 25 Auftritte. Hauptsächlich Hochzeiten, Vereinsfeste, Firmenanlässe. Ein Knochenjobb! Start meistens Samstagnachmittags um 15 Uhr Musikinstrumente vom Übungslokal in die Autos und Lieferwagen laden. Meistens eine Stunde Fahrt zu den Anlässen, ca. 1.5h Musikinstrumente und PAs aufstellen inkl. Soundcheck. Die Arbeit dan von 20 Uhr bis ca. 2 Uhr Morgens. Schlussentlich eine halbe Stunde einpacken, zurückfahren und die Instrumente schnellstmöglich im Übungsraum deponieren. Feierabend war so meistens zwischen 3-4 Uhr morgens.

casiocz5000


1988 kaufte ich mir den KAWAI K1 der für die damalige Zeit, ein Synthesizer der endlich Samples im Rom hatte und Sounds der grossen Digital-Synthesizer nahe kam. Das bedeutete erstmals: echt klingende Pianos, Chöre, Elektropianos, Panflöten mit Anblasgeräusch, sehr realistische Streicher usw.

Ein ROLAND E- 20 Keyboard um schnell und einfach Rhythmen und Lieder mit Begleitung zu spielen legte ich mir auch noch zu.

Zu Hause kam ein PC als Sequenzer zum Ensatz, der ATARI MEGA ST mit Cubase Software, der ATARI hatte nicht mal eine Festplatte, dieser musste alles im RAM-Speicher berechnen. Damit konnte ich Eigenkompositionen einspielen und auch kommerzielle Songs nachspielen.

kawaik1


1990 der gerade neu herausgekommene YAMAHA SY-77, einen gebrauchten ROLAND JUPITER 8 und ein ROLAND D-50 konnten im Laufe des Jahres gekauft werden. Noch in diesem Jahr verliess ich die Band wegen persönlichen wie auch zeitlichen Gründen.

jupiter8


1991-2004 habe ich eine längere  Musikalische Auszeit genommen wobei andere Interessen höhere Priorität hatten. Natürlich habe ich hin und wieder mal in die Tasten gegriffen.

Den grössten Teil der Instrumente verkaufte ich.


2004
bis heute
Der Synthesizer Hardware Markt ist durch die Softwaresynthesizer preislich sehr tief gefallen und  die meisten jungen Musiker stehen heute eher auf Softwaresynthesizer  im PC und brauchen eigentlich "nur" eine  sehr gute Soundkarte und die Eingabetastatur um qualitativ recht gute Musik machen zu können.

Vorteile der Softsynths: Ein komplettes Studio auf engstem Raum, relativ günstige Softwaresynts. Sehr gute Qualität der Sounds, keine Rauschfahnen.

Nachteile: Nur sehr teure Soundkarten können bei grosser Polyphonie eine gute Leistung erbringen. Softwaresynthesizer verlieren sehr schnell an Wert. Man bekommt eine Daten-CD ohne Hardware, also nichts fassbares. Synthesizeremulationen fehlt es trotz sehr guten Sounds an wärme und kommen nicht ganz an ihre Vorbilder heran.


Synthesizer: Es gibt viele ältere und auch neuere Synthesizer, die  wegen ihren speziellen Tonerzeugungen und Klänge gesucht sind, diese auch heute noch stolze Gebrauchtmarktpreise erzielen. Speziell analoge Synths der Anfangsära.


Meiner Meinung nach geht der Trend wieder auf Hardware-Synths.Viele junge Synthifreaks sehnen  sich nach den Softwareerfahrungen wieder zur Hardware und kaufen vermehrt Meilensteine der Synthesizer-Geschichte wie auch neue Hardwaresynthesizer. Also ein gesunder Mix aus Software und Hardware!


Ich konnte die letzten Jahre nutzen um einige Musikinstrumente günstig zu erwerben, von denen ich in der Vergangenheit nur träumen konnte.
Die Instrumente kaufte ich hauptsächlich in Onlineaktionshäusern und über gleichgesinnte Musiker. Natürlich verkaufe ich manchmal das Eine oder Andere Gerät, um Platz für ein anderes zu machen.

Durch den ehemaligen Handel habe ich sehr viele interessante Musikerbekantschaften, auch mit einigen professionellen Musikstudios machen dürfen.

Musik machen ist für mich ein Hobby.

Heute erstelle ich eigene Songs, die ich Spur für Spur in Echtzeit auf den Harddiskrekorder einspiele, aufnehme, bis zum Mastering. Einzig die Drums werden programmiert, diese dienen dann als Basis und Taktgeber für Aufnahmen. Durch die verschiedenen Synthesizer, können die Stärken jedes Typs ausgespielt werden, die Qualität der Sounds und das Endresultat machen mir einen Riesen Spass.

 

links